Zum Thema „Positive Distanz“: Zeppelin Universität gibt zweite Ausgabe ihres Magazins „auf“ heraus



Zum Thema „Positive Distanz“: Zeppelin Universität gibt zweite Ausgabe ihres Magazins „auf“ heraus

Friedrichshafen. Die Zeppelin Universität (ZU) hat die zweite Ausgabe ihres Magazins „auf“ herausgegeben. Das Thema des aktuellen Heftes ist „Positive Distanz“. „auf“ steht für Antworten und Fragen und berichtet zweimal im Jahr über Forschungsprojekte und -ergebnisse sowie die Entwicklung der jungen Universität.

„Wird nicht immerfort Nähe gefordert? Mehr Bürgernähe von Politikern? Mehr Kundennähe von Unternehmen? Mehr Publikumsnähe von Intendanten der Kulturinstitutionen?“, fragt ZU-Präsident und „auf“-Herausgeber Professor Dr. Stephan A. Jansen in seinem Editorial des „Mediums für Zwischenfragen der Zeppelin Universität“. „Oder erleben wir die Tyrannei der Intimisierung von professionellen Beziehungen, die globale Gleichmacherei von wunderlichen Unterschiedlichkeiten, der zeitgeistig inszenierte Verlust an Privatheit durch soziale Medien mit gleichzeitiger Sehnsucht nach Authentizität des Privaten? Überlasten wir uns mit Überlasten der Entgrenzung und brennen aus, weil es keine Brandschutzmauern mehr gibt? Gibt es noch Grenzen der Grenzüberschreitung? Wie sehen Distanzgewinne aus?“

Antworten auf diese und weitere Fragen will „auf“ geben. In ihren Beiträgen befassen sich ZU-Professoren mit höchst aktuellen Themen und ihren Antworten darauf aus Sicht der Forschung. Dabei geht es unter anderem um die Nähe und Distanz von Journalisten und Politikern in der Berliner Republik. Oder um die Frage, wie Werte Wahlen beeinflussen. Analysiert wird weiter das Leiden der Klimaforschung an der Klimapolitik, und es wird – gerade in Zeiten der Finanzkrise – zudem der These nachgegangen, ob nicht Geld und Banken eine unheilvolle Liaison eingegangen sind. Erörtert wird obendrein beispielsweise weiter, ob wir nicht mehr Grenzmanagement im Krisenmanagement brauchen und wie sich Öffentlichkeit eigentlich in Zeiten der Individualisierung darstellt.

Wer mehr über die ZU-Professoren, ihre Forschungsthemen und Veröffentlichung erfahren möchte, für den hält das Magazin ein sogenanntes Token-System bereit. Es verlinkt gleichsam die Beiträge des Heftes mit weiterführenden Informationen auf der Homepage sowie der Medien- und Forschungsdatenbank der ZU. So sind Inhalte, welche sich vor allem für eine digitale Darstellung eignen, eine Recherche zum Thema ermöglichen oder aus Gründen der Aktualität besser online abrufbar sind, für die Leserinnen und Leser auf der Portalwebseite www.zeppelin-university.de/mehr zusammengestellt und von dort jederzeit abrufbar.

Der zweite Teil des Heftes schließlich widmet sich der weiteren institutionellen Entwicklung der Uni. Wie bereits die erste, so wurde auch die zweite „auf“-Ausgabe vom Künstler Ruediger John künstlerisch konzipiert und begleitet. Seine fotografischen Interventionen führen zu einer multiperspektivischen Erörterung des Magazinthemas „Positive Distanz“. Über künstlerische Beiträge, Veranstaltungen und der nunmehr vierten Publikation ist John dem artsprogram der ZU seit 2007 eng verbunden.

Die zweite Ausgabe des ZU-Magazin „auf“ ist ab sofort in den Buchhandlungen Gessler, Ravensbuch und Fiederer erhältlich. Der Preis beträgt 6 Euro.

Bestellungen sind außerdem im Internet möglich unter http://www.zeppelin-university.de/auf

Kontakt

Zeppelin Universität
Hochschule zwischen
Wirtschaft, Kultur und Politik

Rainer Böhme
Leitung Universitätskommunikation
Am Seemooser Horn 20
D-88045 Friedrichshafen | Bodensee

http://zu.de/deutsch/aktuelles_presse/aktuelles/2012_01_27_13051826_meldung.php?navid=69