Wissenschaftsmagazin der Zeppelin Universität erhält fünf Auszeichnungen



Wissenschaftsmagazin der Zeppelin Universität erhält fünf Auszeichnungen

Ruediger John, auf - Magazin fuer Zwischenfragen, Zeppelin Universitaet, Friedrichshafen, http://artrelated.net/ruediger_john

Ruediger John, auf – Magazin fuer Zwischenfragen, Zeppelin Universitaet, Friedrichshafen


Friedrichshafen. Das „Magazin für Zwischenfragen“ der Zeppelin Universität (ZU) mit dem Titel „auf“ ist 2013 gleich fünffach ausgezeichnet worden. Das Wissenschaftsmagazin der ZU berichtet themenbezogen über Ergebnisse aus der eigenen Forschung mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz und wird deutschlandweit vertrieben. Besonders daran ist, dass jedes Heft von Künstlern mit Interventionen begleitet wird.

So erhielt das Magazin den „Award in Silber“ im deutschlandweiten Wettbewerb „Best of Corporate Publishing“ im Bereich „Non-Profit/Verbände/Institutionen“, ausgerichtet vom Forum Corporate Publishing e.V. Einen „Award in Bronze“ verlieh in der Kategorie „Unternehmenspublikationen“ im Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“ der Deutsche Designer Club. Hinzu kam die Auszeichnung in der Kategorie „Konzeption“ als beispielhafte Leistung aus dem Kommunikationssegment der Business-Publications in dem international ausgeschriebenen Wettbewerb um die „45. Berliner Type“. Und das Chicago Athenaeum, Museum of Architecture and Design, verlieh dem Magazin den Preis „Good Design 2013“. Nominiert ist das Heft außerdem für den „German Design Award 2014“.

„Der Anspruch des Magazins, eine Spannung zwischen anregenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen und irritierenden künstlerischen Arbeiten zu erzeugen, war von Beginn an eine Herausforderung für eine ästhetisch eigenständige Wissenschaftskommunikation“, sagen die beiden Herausgeber ZU-Präsident Prof. Dr. Stephan A. Jansen und -Vizepräsident Tim Göbel zu den Auszeichnungen, „und deshalb sind die zahlreichen Anerkennungen Ansporn für die ZU und die beteiligten Künstler, die sich der anderen Sichtbarkeit von Wissenschaft widmen.“

Das „Magazin für Zwischenfragen“ erscheint seit Herbst 2011 in bisher fünf Ausgaben. Es beinhaltet eine Mischung aus intelligent trivialisierten Originalbeiträgen von Wissenschaftlern der ZU und ihres Netzwerkes sowie journalistisch aufbereiteten Beiträgen und Interviews über deren Forschung.

Die erste Ausgabe des monothematischen Magazins befasste sich mit dem Thema „Macht und Mitsprache“ und hatte – wie alle weiteren folgenden – zum Ziel, Debatten und neue Perspektiven auf alte Themen zu eröffnen und zum Nachdenken und Vormachen anzuregen. Die zweite Ausgabe widmete sich dem Thema „Positive Distanz“ – es ging um den Mythos der Nähe und mögliche Distanzgewinne sowie um Grenzen der Grenzüberschreitung. Die dritte Ausgabe rückte „Bürger. Macht. Staat.“ in den Blickpunkt. Sie befasste sich mit Protest, Partizipation, Organisation und Kommunikation sozialer Innovationen zwischen Bürgern und Staat. Um „Stabile Fragilität. Fragile Stabilität“ ging es im vierten Heft. Und das fünfte Heft „Was tun? Was tun! Wie Wissenschaft wirkt“ spiegelte zehn besonders wirkungsmächtige und folgenreiche Beiträge aus zehn Jahren ZU-Forschung. Das nunmehr sechste Heft wird im kommenden Frühjahr erscheinen. Sein Thema lautet: „Die Bildung der Bildung“.

Die Hefte 1 bis 3 enthalten künstlerische Interventionen des österreichischen Künstlers Ruediger John und die Hefte 4 und 5 der kanadischen Künstlerin Patricia Reed. Die kommende Ausgabe wird der deutsche Künstler Christof Salzmann begleiten, auch bei dieser Ausgabe wieder in enger Zusammenarbeit mit dem ZU-Kommunikationsdesigner Philipp N. Hertel, der als Projektleiter und Art-Director des Magazins verantwortlich zeichnet. Die Arbeiten der Künstler sind fester Bestandteil des Heft-Konzeptes, das von Ruediger John mitentwickelt wurde. „Konzeption des Magazins ist es auch, eine künstlerische Mitwirkung als Forschungsbeitrag und Kommentierung der Themen zu integrieren“, erläutert John. „Die visuellen künstlerischen Elemente im Magazin haben als solche den Auftrag, ein kritischer ästhetischer Beitrag zu diesem zu sein – eben nicht einfach Illustrationen oder Ornamente. So werden den wissenschaftlichen Forschungsbeiträgen die künstlerischen als Erkenntnisarbeit ebenbürtig gestellt.“

http://www.zu.de/deutsch/aktuelles_presse/aktuelles/2013_12_20_49411622_meldung.php